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Schufa, Welche Folgen hat ein negativer Schufa-Eintrag?


Erst einmal die gute Nachricht:

Erst einmal die gute Nachricht:

Die Zeiten, in denen jeder noch so kleine Eintrag in die Schufa einen absoluten K.O. bei den Bankinstituten zur Folge hat, sind vorbei.

Inzwischen gehen immer mehr Banken (dank des Wettbewerb unter den Banken) dazu über, bei den weichen Schufa-Einträgen (max. 1.000 €) bei der Kreditvergabe darüber hinweg zu schauen.


Konkret heißt das:

Konkret heißt das:

Wer einmal einen Gläubiger einen Betrag von bis zu 1000 Euro schuldig geblieben ist und diese Summe aber bereits zurückgezahlt hat, kann definitiv davon ausgehen, auch in Zukunft noch ein Kreditinstitut zu finden.

Allerdings ist es den Banken nicht völlig gleichgültig, wenn solche Einträge bestehen, da der Schuldner letztendlich gezeigt hat, dass er in der Vergangenheit seine finanziellen Probleme nicht richtig im Griff hatte.


Der Kunde erhält zwar einen Kredit,

Der Kunde erhält zwar einen Kredit,

allerdings zahlt er in den meisten Fällen einen so genannten Risikoaufschlag bezogen auf den Negativvermerk in der Schufa.

Das hat zur Folge, dass sich die Konditionen in der Regel unterscheiden gegenüber einem Kunden mit der gleichen Ausgangssituation aber ohne Negativvermerk ein Angebot erhält.


Die Unterschiede zwischen den Zinsen

Die Unterschiede zwischen den Zinsen

bewegen sich zwischen 10 bis 20 Prozent.

Grundsätzlich gilt: Wer in der Schufa einen Negativvermerk stehen hat, kann bereits bei der einfachen Eröffnung eines Girokontos in Argumentationsnöte kommen.


Verträge werden zum Problem bei negativen Schufa Einträgen

Verträge werden zum Problem bei negativen Schufa Einträgen

Des Weiteren lassen sich Mobilfunkanbieter kaum mehr auf feste Verträge ein, sondern bieten beispielsweise Prepaidkarten an, mit wesentlich höheren Gebühren.


Finanzierungen jeglicher Art sind mit einer negativen Schufa- Eintragung
nur unter bestimmten Bedingungen zu erhalten, und selbst wichtige Gebrauchsgüter wie die Möbel oder ein Auto bekommt der Kunde nur verkauft, wenn er das Geld bar auf den Tisch legt.

Wer kann was in die Schufa eintragen lassen:

Wer kann was in die Schufa eintragen lassen:

Bis auf wenige Ausnahmen erhält die Schufa ihre Informationen von ihren rund 4500 Vertragspartnern.

Dies sind vor allem Banken, Sparkassen, Kreditkarten-Organisationen, Bausparkassen, Versicherungen, Einzel- und Versandhändler, Telefongesellschaften, Energieversorger sowie gewerbliche Immobiliengesellschaften, mit mehr als 100 vermieteten Wohneinheiten.


Diese melden der Schufa welche Geschäfte ein Kunde abwickelt,

Diese melden der Schufa welche Geschäfte ein Kunde abwickelt,

wie sich seine Zahlungsmoral darstellt und welche Verbindlichkeiten existieren. Zusätzlich zu dem automatisierten Meldeverfahren zieht sich die Schufa auch Informationen in die Datenbank ein, die nicht von den Vertragspartnern, sondern aus öffentlichen Quellen kommen.

Wer in den Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte gelistet ist, einen Insolvenzantrag gestellt oder eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, erhält auch hierfür einen Negativvermerk in der Schufa.


Scoringwert der Schufa 1-100 %

Scoringwert der Schufa 1-100 %

Die Schufa unterrichtet die Mitgliedsunternehmen nicht nur mit Informationen, sondern beurteilen jeden gemeldeten Verbraucher nach einem so genannten Scorering-Verfahren.

Auf diese Weise ermittelt die Schufa die Wahrscheinlichkeit, ob ein Verbraucher den angefragten Kredit auch wirklich bezahlen kann.


Für diese Beurteilung wird ein Werte zwischen  1 bis 100% ermittelt.

Für diese Beurteilung wird ein Werte zwischen 1 bis 100% ermittelt.


Der Durchschnittsdeutsche weist einen Scoringwert von 8 % aus.
Umso näher der Verbraucher an die 100% gelangt, desto höher ist das Vertrauen an den Verbraucher durch die Kreditinstitute.

Vergleichbar ist es mit den so genannten Rabattstufen in der Versicherungswirtschaft.
Umso höher die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Autofahrer einen Unfall fabriziert (da in der Vergangenheit bereits einen Schaden verursacht wurde), desto höher ist auch die Rabattstufe.

Die Zahlungsmoral des Verbrauchers ist bei dem Scoring- Verfahren
noch nicht einmal der wesentliche Faktor für die Beurteilung.

Offizielle Angaben über die Bewertungs-inhalte gibt es allerdings Seitens der Schufa nicht.


Die Schufa errechnet unter anderem anhand von Geschlecht, Alter und Anzahl von Kreditkarten das Ausfallrisiko (ohne jegliche Information der Deckung).


Darüber hinaus kategorisiert die Schufa die Verbraucher noch in Buchstaben-klassen.

Darüber hinaus kategorisiert die Schufa die Verbraucher noch in Buchstaben-klassen.

Die Buchstaben reichen von A bis M. Es soll wohl dabei der ausgeübte Beruf mit berücksichtigt werden. Aber auch da gibt es keine genauere Information über die Bewertungsinhalte.

Klar ist nur, dass ein Verbraucher mit dem Buchstaben M die beste Bewertung darstellt.


Der Scoringwert wird in der Regel Quartalsweise neu berechnet bzw. neu angepasst.

Der Scoringwert wird in der Regel Quartalsweise neu berechnet bzw. neu angepasst.


Welche Informationen vertraulich bleiben:

Es ist der Schufa bisher noch nicht möglich, auf nahezu alle Informationen über die Verbraucher zurück zugreifen. Sie hat weder Zugriff über das Konsumverhalten der Verbraucher noch kennt Sie die Kontostände bzw. Vermögensverhältnisse.

Angebote und Möglichkeiten gibt es jedoch bereits, die dazu beitragen sollen, dass der Verbraucher die Chance erhält durch Angabe seiner Einkommenssituation den Scoringwert zu verbessern.


Sicherlich ergibt sich dadurch die Chance den Scoringwert zu verbessern. Dennoch überwiegen die negativen Argumente.


Wie lange bleibt ein Eintrag in der Schufa?

Wie lange bleibt ein Eintrag in der Schufa?

Wie lange ein Eintrag gespeichert wird hängt im Wesentlichen von dem Inhalt der Eintragung ab.

Grundsätzlich gilt, dass ein Eintag nicht auf Ewigkeit bestehen bleibt. Je nachdem, um welche Informationen es sich handelt, richten sich die Dauer des Eintrages nach der Schwere des Vorfalls.


Beispiele für die Dauer bis zur Löschung von Schufa Einträgen in der BRD


Girokonten

Girokonten

Ein Jahr nach Auflösung


Kreditkarten

Kreditkarten

Ein Jahr nach Auflösung


verspätete Raten-zahlungen

verspätete Raten-zahlungen

Drei Jahre nach Ausgleich der Raten


Zwangs-vollstreckungen

Zwangs-vollstreckungen

Drei Jahre nach Erledigung


Mahnbescheide

Mahnbescheide

Drei Jahre nach Erledigung


eidesstattliche Versicherungen

eidesstattliche Versicherungen

Drei Jahre nach Abgabe der Versicherung


Verbraucher-insolvenz

Verbraucher-insolvenz

Drei Jahre nach Eintragung



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